Die Jagdhundeausbildung

Information:
Unsere Ausbildung kann in Einzeltraining oder in kleinen Gruppen von maximal 5 -6 Teinehmern gebucht werden .

 

 

Ausbildungselemente:

Apportieren

Einweisen

Schleppe

Stopp, Down, Hier Pfiff

Verloren Suche

Schweißarbeit

Option:

Einzelstunde

Gruppenstunde

Der neue Weg vom Jagdhund zum motivierten und treuen Jagdgefährten

 

Arbeit nach dem Schuss:

 

Hierunter fallen alle Arbeitsformen die vom Hund verlangt werden, wenn Wild erlegt oder krank geschossen wurde.

 

Bringen/Verlorenbringen:

Kleine erlegte Wildarten sollen vom Hund nicht angezeigt, sondern direkt zum Hundeführer gebracht werden. Das Training erfolgt zunächst mit kaltem Wild. Bringt der Hund dieses zuverlässig kann man ihn warmes Wild apportieren lassen.
Das Apportieren als solches kann schon früh mit dem erst 8 Wochen alten Welpen geübt werden. Trägt der Welpe Gegenstände herum, wird er herangelockt und für das Bringen belohnt. Hat er herausgefunden, dass das Bringen für ihn von Vorteil ist und läuft er mit dem ausgeworfenen Gegenstand zum Halter, kann das Kommando „Apport“ eingeführt werden. Lässt der junge Hund das Apportel fallen, wird er eingesammelt und die Übung erneut durchgeführt. Wichtig sind kurze Trainingseinheiten, um die Konzentration des Hundes nicht überzustrapazieren. Zu Beginn sollte immer an der Schleppleine gearbeitet werden, damit der Hund nicht mit dem Apportel weglaufen kann. Gegebenenfalls kann er an der Leine herangeangelt werden.
Das Apportieren mit Dummies gehört ab der 9. Woche zum täglichen Trainingsprogramm mit meinen Hunden. So wird nicht nur die Bringfreude sondern auch die Führerbindung positiv beeinflusst. Mit steigendem Trainingsstand des Hundes wird dann die Art des Bringens, das Vorsitzen und Halten eingeübt, sowie die nachfolgend beschriebenen Arbeitsformen trainiert.

 

Einweisen:                

Beim Einweisen weiß nur der Hundeführer, wo sich das erlegte Wild befindet. Über Richtungsanweisungen auf Distanz kann nun der Hund sehr genau zu der Stelle eingewiesen werden.


                 

Stopp Pfiff / Down Pfiff / Hier Pfiff:

Ein kurzer Pfiff signalisiert dem Hund, Sichtkontakt zum Hundeführer aufzunehmen und dessen Richtungsanweisung wahrzunehmen. Hat er im vorausgehenden Training gelernt, dass das Befolgen dieser Anweisungen zum schnellen Jagderfolg führt, fördert dies ebenfalls eine gute Führerbindung.

 

Verlorensuche:

Bei der freien Verlorensuche wissen weder Hund noch Halter, wo sich das Stück Wild befindet. Der Hund wird unter Beachtung der Windrichtung in ein Suchengebiet geschickt und soll möglichst schnell unter zu Hilfenahme des Windes das Stück finden. Kann der Hund sicher apportieren, ist die Verlorensuche sehr einfach zu trainieren. Zunächst lasse ich den Hund zuschauen, während ich auf einem erst überschaubaren Gelände 1-4 Apportel verstecke und ermuntere ihn dann zum Apport. Später darf der Hund nicht mehr zusehen und das Gelände wird größer und unübersichtlicher.

 

Schleppe:          

Beim Training der Schleppe wird das kalte Stück Wild an einem Seil eine gewisse Distanz hinterher gezogen. In der Jagdpraxis soll der Hund der Spur eines krank geschossenen und flüchtigen Stückes folgen und es dann apportieren. Die flotte Suche mit hoher Nase ist hierbei erwünscht, da sich die meisten Geruchspartikel noch in der Luft befinden und der Hund selbstständig, ohne Schweiß anzuzeigen zum Stück gelangen und es bringen soll. Bereits im Welpenalter kann mit kurzen Futterschleppen begonnen werden. Anfangs sollte immer auf Rückenwind geachtet werden, damit sich der Hund genau auf der Spur hält. Funktioniert das Apportieren lasse ich ihn am Ende der Schleppe immer den geschleppten Gegenstand bringen.

 

Schweißarbeit:          

Das Verfolgen der Fährte eines angeschossenen Stückes Schalenwild. Die Suche erfolgt immer mit tiefer Nase, da hier in der Regel eine längere Stehzeit vorhanden ist. Die Schweißarbeit ist ein ganz besonderes und vielschichtiges Aufgabengebiet in der Jagdhundeausbildung. Die Weichen dafür können aber auch bereits im Welpenalter gestellt werden. Ruhiges und konzentriertes Arbeiten am langen Riemen kann aber auch mit weniger Aufwand zwischendurch trainiert werden indem der Hundeführer selbst z. B. eine Fährte geht, die der Hund später mit ihm gemeinsam ausarbeiten kann.